Sex

Mein erstes Mal im Bordell

Schließlich stand ich doch vor dem gewaltigen Hochhaus und fühlte mich irgendwie klein. Vor mir ragte ein gewaltiger Club mit seinen elf Stockwerken in die Höhe. Mein Herz raste. Sollte ich rein oder nicht? Ich redete mir ein, ich wüsste gar nicht so genau, warum ich hier sei. Dies war natürlich eine glatte Lüge.

 

Ich und meine männlichen Bedürfnisse

Ich war für einen Job frisch umgezogen und verspürte zunehmend das männliche Bedürfnis nach einer Frau. Irgendwann suchte ich im Internet nach Möglichkeiten, ganz unverfänglich, wie ich mir glaubhaft selbst versicherte, und stieß auf den Club. Dieser ist nach eigener Beschreibung das größte Bordell Europas. Selbst einige Taxis werben für den Hochhaus-Puff. Mich überzeugte vor allem die Aussicht, dass ich nur zehn Minuten zu Fuß unterwegs sein sollte. Man könnte ja einfach mal gucken, beschloss ich. Im Nachhinein ist es lustig, welche Argumente das Gehirn finden kann, um einen zu überzeugen.

 

Der erste Eindruck

Schließlich stand ich vor dem Club, noch immer überzeugt, nur einmal zu gucken. Nur: Warum waren eigentlich meine Taschen voller Geld? Ach egal, ich zahlte die notwendigen fünf Euro Eintritt, passierte das kleine Drehkreuz, machte den offenbar obligatorischen schlechten Witz über die Geld-zurück-Garantie des Hauses, den die Türsteher dann auch nicht sonderlich lustig fanden und ging hinein. Im Erdgeschoss war nur das Domina-Studio von einer älteren Dame besetzt, ich bog deshalb rechts zur Treppe ab und wanderte die Stockwerke entlang. Überall an den Gängen saßen Frauen in sehr ansprechender Kleidung, die mir insgesamt optisch teils mehr teils weniger gefielen. Sie sprachen die Kunden aggressiv an, das gefiel mir. Es kostete mich jedoch anfangs Überwindung, einige Frauen so genau zu mustern, um entscheiden zu können, ob sie als Sexpartner in Frage kämen oder nicht.

Dann kam SIE

Insgesamt hatte ich wenig Mühe, meinen guten Vorsatz, nur zu schauen,beizubehalten. Ich bewaffnete mich mit einem Getränk und wanderte in den vierten Stock. Auf einmal stand sie vor mir: Ihr Name war Mandy oder Candy oder Sandy und sie blies (ja, ich weiß, schönes Wortspiel) meine Selbstberrschung buchstäblich weg. Sie trug weiße Schnüre um den Körper, die hauteng anlagen, ihre Füße steckten in passenden Heels, ihre langen blonden Haare rochen nach Erotik und ihre tief rot geschminkten Lippen schalteten mein Hirn sofort aus. Mein Blut rutschte augenblicklich zwischen meine Beine.

Irgendwie hatten wir uns rasend schnell über den Preis geeinigt, ich lag auf ihrem Bett und spürte, wie ihre Hände mich streichelten, während ihre Beine wie durch Zufall an meinem besten Freund entlang rutschten und dabei immer mehr Druck ausübten. Dann begann sie zu blasen. Ihre Hände waren dabei an meinen Brustwarzen und spielten ein bisschen. Ich wurde immer erregter, wusste nicht, ob ich wollte, dass sie weiter machte oder ich sie endlich richtig nehmen konnte. Sie war scheinbar überall zugleich, ich stöhne vor Lust laut auf. Auf mir brannte ein Feuer, dass mich immer heißer machte, das ich einfach nicht kontrollieren konnte. Irgendwann ritt sie mich ohne dabei Zärtlichkeiten mit Händen und Mund zu vergessen. Ich stieß wieder und wieder in ihre wohlige Enge, was für ein geiles Gefühl! Ich hatte längst vergessen, dass ich in einem Bordell war. Meine Seele schwebte an einem wunderbaren Ort. Ich schrie vor Glück und Geilheit auf, packte sie ganz fest und spritze alles weit raus, was sich aufgestaut hatte. Auch sie stöhnte laut auf und verkrampfte sich und presste mich so leer. Ein Teil von mir wollte sie sofort wieder vögeln.

Wir redeten noch fünf Minuten sehr nett, dann ging ich. Unten an der Tür grinsten mich die Türsteher gemein an: Ob ich denn noch immer mein Geld wieder haben wollte, fragten sie triumphierend.

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